Löbau zeigt Pilotprojekt für energieeffiziente Straßenbeleuchtung
Minister Frank Kupfer besucht Hess-Werk in Löbau

Löbau, 19.06.2008 – Die Entlastung der Umwelt durch geringeren Energieverbrauch und Reduktion der Kohlendioxidbelastung ist das erklärte Ziel des Bundes und der Länder in Deutschland. Insbesondere Straßenleuchten haben ein hohes Einsparpotential, da die Anlagen vielfach sehr veraltet sind.

Die Hess-Gruppe hat schon sehr früh ihre Produkte auf diese Herausforderung umgestellt. Auch die Produkte der neuen Tochtergesellschaft Vulkan, Hannover, hat man innerhalb der letzten Monate angepasst.  Vulkan hat jetzt seinen Firmensitz und Produktion in Löbau.

Der neue Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, hatte seinen ersten offiziellen Termine im neuen Amt am 19. Juni 2008 im Hess-Werk. Löbaus Oberbürgermeister Dietmar Buchholz  mit den Landräten aus den Kreisen Löbau-Zittau und Niederschlesischer Oberlausitz, sowie Bürgermeistern aus der Umgebung haben den Minister bei seinem Besuch begleitet.


Geschäftsführer Christoph Hess (re) erklärt Minister Frank Kupfer (li) und Löbaus Oberbürgermeister Dietmar
Buchholz die Energieeffizienten Straßenleuchten.

Geschäftsführer Christoph Hess erklärt die Energieeffizienten Straßenleuchten
Geschäftsführer Christoph Hess (re) erklärt Minister Frank Kupfer die Energieeffizienten Straßenleuchten

Zuerst besichtigte man in der Georgewitzer Straße. Dort wurden die alten Straßenleuchten durch neue Hess-Leuchten ersetzt. Die Stadt spart allein durch diese kleine Umrüstung von 15 Leuchtköpfen auf vorhandenen Masten jährlich über 1.700 Euro an Stromkosten und 6.043 kg/CO2 ein. Diese Umstellung rechnet sich somit nicht nur für die Stadtkasse, sondern auch für die Umwelt. Trotz dieser Einsparung hat sich die Lichtqualität deutlich verbessert.

Geschäftsführer Christoph Hess erklärt die Energieeffizienten Straßenleuchten
Geschäftsführer Christoph Hess (li) erklärt Minister Frank Kupfer (re) die Energieeffizienten Straßenleuchten

Der Minister lobte das Projekt als beispielhaft und zeigte sich erstaunt, mit wie wenig Aufwand man so enorme Erfolge für Umwelt und Finanzen erreichen kann. Die Sanierung von alten Straßenleuchten ist eines der großen Einsparpotentiale für Städte und Gemeinden. Der Freistatt Sachsen wird Fördermöglichkeiten für diese Investitionen prüfen.

„In Deutschland werden nur 3% pro Jahr der veralteten Straßenleuchten ersetzt“, so Geschäftsführer Christoph Hess,
„Bei den immens gestiegenen Energiekosten und der hohen Priorität der Kohlendioxidreduzierung ist das der falsche Weg. Hier besteht dringender Handlungsbedarf für die öffentliche Hand mehr Geld in die Straßenbeleuchtung zu investieren“.

Längst stehen vielfältige Produkte zur Verfügung, davon konnte sich Herr Minister Kupfer bei seinem Werksrundgang überzeugen. Hess bietet innovative Lösungsansätze, mit denen der Energieverbrauch und damit öffentliche Fixkosten oft um weit mehr als die Hälfte gesenkt werden können.

Minister Kupfer in der Leuchtenproduktion im Werk Hess-Werk Löbau
Minister Kupfer (re) in der Leuchtenproduktion im Hess-Werk, Löbau

Investitionen in neue Beleuchtungsanlagen lohnen sich. Die Kosten amortisieren sich sehr schnell, bei dem Projekt Georgewitzer Straße in 6-10 Jahren. „Beim Austausch von Fenstern wird normalerweise mit einer Amortisationszeit von 20 Jahren gerechnet.  Eine Sanierung von Straßenleuchten macht sich viel schneller bezahlt“ überzeugte Christoph Hess.

Investitionsanreize von staatlicher Seite für solche Sanierungen, dass wäre nach seiner Meinung die richtige Strategie für die Städte und Gemeinden. „Dieses Maßnahmen werden seit Jahrzehnten bei Neu- und Altbauten praktiziert, es wird Zeit, dass dies auch bei Straßenleuchten angewandt wird“. Dieses große Potential an CO2- und Energieeinsparungen gilt es zu nutzen.

Ein gemeinsamer Ausbau dieser Sanierungserfolge ist das anvisierte Ziel und man strebt an,  gemeinsam größere Pilotprojekte in Dresden und Umgebung durchzuführen.

Die Detailinformationen nach der Betriebsbesichtigung
Die Detailinformationen nach der Betriebsbesichtigung wurden sorgen nochmals für Diskussion zwischen
Minister Frank Kupfer, den anwesenden Bürgermeister und den Hess-Mitarbeitern.

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